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Das Konzept


Konzeption der Kindertagesstätte St. Franziskus



Kindergarten St. Franziskus

Kindergarten St. Franziskus



Inhaltsverzeichnis:

Vorwort des Trägers und unserer Einrichtung S. 3 u. 4

1. Geschichtlicher Hintergrund des Trägers und der Einrichtung S. 5
2. Unsere Einrichtung

2.1 Gruppenstruktur S. 5
2.2 Öffnungszeiten S. 6
2.3 Gruppennamen mit personeller Besetzung S. 6
2.4 Räumlichkeiten und Außenanlagen S. 7
2.5 Sozialkultureller Hintergrund S. 7
2.6 Rechtliche Grundlagen S. 7

3. Unser Leitbild

3.1 Unser Selbstverständnis S. 10
3.2 Unser pädagogischer Ansatz - Leitziele S. 10
3.4 Maßnahmen zur Qualitätssicherung S. 11
3.3 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen S. 12

4. Übergänge des Kindes im Bildungsverlauf

4.1 Übergang von der Familie in die Einrichtung S. 12
4.2 Übergang in den Kindergarten S. 12
4.3 Übergang in die Schule S. 13

5. Bildung und Erziehung – Unser Angebot für die Kinder

5.1 Partizipation S. 15
5.2 Ko-Konstruktion S. 15
5.3 Pädagogik der Vielfalt – Inklusion S. 16
5.4 Lernen in Alltagssituationen und Projekten S. 17
5.5 Individuelle Lern- und Entwicklungsdokumentation S. 17
5.6 Tagesablauf
Ein Tag in der Kinderkrippe S. 18
Ein Tag im Kindergarten S. 19

6. Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsbereiche – Stärkung
der Basiskompetenzen des Kindes

6.1 Werteorientierung und Religiosität S. 20
6.2 Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte S. 20
6.3 Medien S. 21
6.4 Sprache und Literacy S. 22
6.5 Mathematik, Naturwissenschaften und Technik S. 23
6.6 Umwelt S. 24
6.7 Ästhetik, Kunst und Kultur S. 25
6.8 Musik S. 26
6.9 Gesundheit und Lebenspraxis S. 26
6.10 Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport S. 27


7. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft – Unser Angebot für
die Eltern und Familien

7.1 Einbezüge von Kooperationspartnern S. 28
7.2 Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Elternbeirat S. 29

8. Schlusswort S. 30



Grußwort des Trägers

Liebe Eltern und Interessierte an unserer Kindertagesstätte St. Franziskus!

Die jüngsten Friedberger Mitbürger liegen uns, dem Kinderheimverein seit unserem Bestehen im Jahre 1854 gemäß dem Spruch:
„Das Juwel des Himmels ist die Sonne und das Juwel des Hauses ist das Kind“
sehr am Herzen.
Von Ihren heutigen „Juwelen“ hängt das Morgen ab. Auf die Kinder bauen wir unsere Zukunft auf, denn was wir heute für unsere Kinder investieren, das gilt als Grundlage für die Gesellschaft von Morgen.
Neben dieser gesellschaftlichen Verantwortung verspüren wir auch eine Verpflichtung aus unserem christlichen Selbstverständnis heraus. Jesus hat sich selbst auf die Seite der Kinder gestellt und schenkte Ihnen große Wertschätzung und Zuneigung.
Diese Achtung der Würde steht auch im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Wir wünschen unseren Erziehungskräften, dass sie täglich Freude und Kraft finden, um den Kindern Raum zu schenken, in dem sie sich wohl fühlen und sich und andere erfahren können.


Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Keller – Buchheit
Geschäftsführerin


Vorwort unserer Einrichtung

Wir, die pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesstätte St. Franziskus, stellen Ihnen unsere Konzeption vor.
Sie hat zum Ziel, unsere pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte transparent und nachvollziehbar zu machen. Diese Konzeption ist für uns und für Sie Leitfaden und Orientierungshilfe.
Unsere Arbeitsweise ist darin verbindlich festgelegt. Sie gibt Ihnen als Eltern, Freunde, Interessenten unserer Kindertagesstätte und als Verantwortliche bei Behörden die Möglichkeit, mehr von uns zu erfahren:
Über unser Haus – unsere Arbeit – unsere Schwerpunkte – unsere Anliegen und Besonderheiten.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Konzeption in regelmäßigen Abständen zu überarbeiten und weiterzuentwickeln.
Lesen Sie unsere Konzeption einmal in Ruhe durch und lassen Sie die
Welt der Kindertagesstätte St. Franziskus auf sich wirken.

Wenn Sie Fragen haben, teilen Sie uns diese gerne mit.
Wir freuen uns darüber.


Ihr Team der Kindertagesstätte St. Franziskus


Team 2017/18

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1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND UNSERES TRÄGERVEREINS: „KINDERHEIM FRIEDBERG e.V.“

Unser Träger, der „Kinderheim Friedberg e.V.“ wurde im April 1854 zunächst als Suppenanstalt und Kinderbewahrschule eröffnet. Der Verein hat sich zu einer modernen Jugendhilfeeinrichtung entwickelt, mit sechs Kindergärten, einem Kinderhort, drei Kinderkrippen, dem heilpädagogischem Kinderheim und dem Referat ambulanter Dienste.
Am 22. Januar 1967 wurde unsere gesamte Einrichtung an der
Hermann- Löns- Str. 2 eröffnet.
Unseren Namen „St. Franziskus“ tragen wir seit dem Jahre 1992.
Im Jahr 2006 wurde eine Krippengruppe eröffnet und nach dem Umbau 2014 gab es eine Erweiterung um zwei Krippengruppen.
Unsere Einrichtung ist direkt am heilpädagogischen Kinderheim und dem Kinderhort angeschlossen; sie liegt im Zentrum der Stadt Friedberg. Zu Fuß können Schulen, Geschäfte, Kirchen, Feuerwehr usw. gut erreicht werden.
Nachbarn der Kindertagesstätte sind das Seniorenheim und das Friedberger Krankenhaus.
Der Träger von Kinderheim, Hort und den Kindertagesstätten hat seine Geschäftsstelle im Kinderheim an der Hermann-Löns-Str.2. Er ist dem Caritasverband der Diözese Augsburg e.V. angeschlossen.


2. UNSERE EINRICHTUNG

2.1 GRUPPENSTRUKTUR
Die Kindertagesstätte St. Franziskus bietet Betreuungsplätze in zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren sowie in drei Krippengruppen mit je 15 Kindern im Alter von 1 - 3 Jahren an.
Die Gruppen sind bewusst altersgemischt zusammengestellt. Junge und ältere Kinder lernen voneinander, können sich gegenseitig unterstützen und werden schneller selbständig. Sie erleben das Zusammensein in einer größeren Gemeinschaft, lernen andere Kinder kennen, verstehen und schätzen.


2.2 ÖFFNUNGSZEITEN UND SCHLIESSZEITEN

Unsere Einrichtung hat geöffnet:
Montag bis Donnerstag 6:45 bis 16:30 Uhr
Freitag 6:45 bis 15:00 Uhr
Frühdienst 6:45 bis 8:00 Uhr (gruppenübergreifend)

Die Kernzeit ist von 8:45 bis 12:15 Uhr.
Unsere Einrichtung schließt an maximal 30 Tagen im Jahr. Diese werden in den verschiedenen Schulferien aufgeteilt: Weihnachtsferien ca. 2 Wochen und in den Sommerferien ca. 3 Wochen. Die Schließtage umfassen ebenso einen Konzeptions- und ein Teamfortbildungstag mit ein. Dem Elternbeirat werden die Schließzeiten vorgelegt.


2.3 GRUPPENNAMEN MIT PERSONELLER BESETZUNG

Kindergarten:
 Igelgruppe: 1 Erzieherin (Leitung), 2 Kinderpflegerinnen
 Schwalbengruppe: 2 Erzieherinnen, 1 Kinderpflegerin
Krippe
 Käfergruppe: 1 Erzieherin (Leitung), 2 Kinderpflegerinnen
 Bienengruppe: 1 Erzieherin, 3 Kinderpflegerinnen
 Mäusegruppe: 2 Erzieherinnen, 1 Kinderpflegerin
Unser pädagogisches Personal arbeitet in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung.
Die Ausbildung des pädagogischen Personals entspricht den aktuellen Rahmenvorgaben des bayerischen Kinderbildungs - und betreuungsgesetzes.
Das Team wird von fleißigen Hausmeistern, Küchenkräften, einer Raumpflegerin und Praktikanten unterschiedlicher Schuleinrichtungen unterstützt.

2.4 RÄUMLICHKEITEN UND AUSSENANLAGE

Jeder Gruppe stehen ein Gruppenraum mit verschiedenen Spielecken, eine Garderobe sowie ein Toiletten- und Waschraum mit Wickelmöglichkeit zu Verfügung. Ein Ruheraum, Musikzimmer, Werkbank, Turnraum mit vielen Geräten sowie ein „Ballbad“ sind ebenso für alle Gruppen zugänglich. Für Teamsitzungen und Elterngespräche gibt es ein Personalzimmer sowie ein Büro.
Alle Räume sind so gestaltet, dass sie den Bedürfnissen der Kinder entsprechen und haben frei zugängliche Materialien.
Unsere kindgerechte Außenanlage im Eingangsbereich sowie den großen Kinderheimgarten mit vielen Klettermöglichkeiten, Schaukeln, Rutschen, Spielhäuschen, Möglichkeit mit Fahrzeugen zu fahren usw. regt die Kinder zum aktiven Spielen an. Verschiedene Naturerlebnisse werden von den Kindern im Spiel entdeckt. Blumen und Sträucher verschönern unseren Garten und laden zum Verstecken ein. Platz für Kinderwägen und Fahrradabstellmöglichkeiten bietet unser extra Abstellbereich.
Unsere Räume dienen als Spiel – und Bildungsort für die Kinder, in denen sie sich möglichst frei entfalten können.

2.5 SOZIALKULTURELLER HINTERGRUND SOZIALRAUM

Unsere Kinder kommen vorwiegend aus der Stadtmitte und den angegliederten Stadtteilen.
Wir betreuen Kinder aus Familien verschiedener sozialer Schichten. Sie wachsen als Einzelkinder, Geschwisterkinder oder in kinderreichen Familien auf.
Ein geringer Anteil lebt in Patchworkfamilien oder mit einem allein erziehenden Elternteil.
Kinder aus Familien mit unterschiedlichen Nationen, besuchen auch unser Kindertageseinrichtung.


2.6 RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtlicher Rahmen für unsere Arbeit ist das Bayerische Kinderbildungs- und betreuungsgesetz mit den Ausführungsverordnungen (AVBayKiBiG) und anderen rechtlichen Bestimmungen sowie das Achte Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Bei der Umsetzung der Bildungs- und Erziehungsziele orientieren wir uns am Bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) und der Handreichung für U-3, sowie die Bayrischen Bildungsleitlinien.
Bei Aufnahme des Kindes sind Nachweise über eine Impfberatung sowie das U-Heft muss vorgelegt werden.

Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII
Zum Schutz der seelischen, geistigen und körperlichen Unversehrtheit der uns anvertrauten Kinder, sind wir im Rahmen unseres Schutzauftrages dazu verpflichtet, bei Kindeswohlgefährdung entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Als Einrichtung tragen wir die Verantwortung für jene Kinder, deren Entwicklung und Wohlergehen gefährdet ist. Grenzverletzungen, verursacht durch Gesten, Worte, Handlungen oder eine Missachtung des Schutzraumes, bedeuten Gewalt gegen das Kind.
In diesem Fall nutzen wir vor Ort Stellen und Behörden, die sich mit der Gefährdung des Kindeswohls befassen.
Rechtliche Grundlage dafür sind §1 Abs. 3 und §8a des Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG / SGB VIII). Nach Abschätzung des Risikos können insoweit erfahrene Fachkräfte, im Rahmen einer anonymisierten Fallbesprechung von der betroffenen Einrichtung konsultiert werden. Unser Träger, der Kinderheimverein Friedberg e.V. stellt uns für die diese Aufgabe kompetente Fachkräfte zur Seite. Somit trägt dieses Netzwerk zur Prävention bei.
Bei Wahrnehmung von Anhaltspunkten, die auf eine mögliche Kindeswohl-gefährdung hindeuten, führen wir Teambesprechungen sowie Beobachtungsbögen durch. Des Weiteren informieren wir eine insoweit erfahrene Fachkraft, die uns vom Jugendamt zur Seite gestellt wird.

Umsetzung des Kinderschutzes
Jedes Kind hat ein grundsätzliches Recht auf die Achtung seiner Würde als eigenständige Persönlichkeit, auf Selbstständigkeit und Individualität.
Kinder werden nicht als Objekte des Handelns und der Entscheidung Erwachsener
angesehen, sondern als eigenständige Persönlichkeiten, die respektiert und ernst
genommen werden.
Die Arbeit unser Kindertageseinrichtung ist ein, sich an den Kinderrechten
orientiertes, Miteinander. In diesem Miteinander, in dem Kinder als eigenständige Persönlichkeit mit ihrer Meinung und ihren Bedürfnissen beteiligt werden, steckt ein wichtiger Schlüssel zur Bildung in der frühen Kindheit.

Unsere Kinder haben ein Recht…

• auf Gleichheit und Unabhängigkeit von Rasse, Religion, Herkunft und Geschlecht
• auf einen individuellen Entwicklungsprozess unter Berücksichtigung des eigenen Lern- und Entwicklungstempos
• auf zuverlässige positive Beziehungen zu den Pädagogen
• auf aktive positive Zuwendung und Wertschätzung
• auf Gemeinschaft und Solidarität

• auf vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten, zu forschen, zu experimentieren und zu entdecken
• auf Mitsprache
• auf verantwortungsbewusste und engagierte Bezugspersonen
• auf Wahrnehmung und Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse
• auf entspanntes und kommunikatives Genießen der Mahlzeiten (siehe ausliegendes Ernährungskonzept)
• auf individuelle Förderung
• auf eine vielfältige, anregende und gestaltbare Umgebung

Diese Grundsatzstellungen sind für unsere tägliche Arbeit in unserer Einrichtung sehr wichtig.


Unser sexualpädagogisches Konzept

Jedes Kind ist von Geburt an ein Wesen mit eigenen sexuellen Wünschen und Bedürfnissen. Aufklärung und Sexualerziehung gehören zu den Bildungsthemen unserer Kindertagesstätte.
Wir sorgen in unser Einrichtung für ein Klima, in welchem die Grenzen jedes Einzelnen geachtet und Grenzüberschreitungen ohne Angst vor emotionalen oder anderen Sanktionen angesprochen werden können.
Wir beantworten nach Möglichkeit diesbezügliche Fragen der Kinder alters- und entwicklungsgerecht. Gut ausgewählte oder empfohlene Bilderbücher unterstützen unsere Bemühungen nach kindgerechten Antworten. Wichtig ist für uns, die Kinder im Blick zu haben, Situationen zu beobachten, einzuschätzen und entsprechend zu handeln. Insbesondere dann, wenn das kindliche Spiel nicht einvernehmlich geschieht oder erkennbar ist, dass Grenzen überschritten werden.
Alle hauptamtlichen Mitarbeiter/innen nehmen regelmäßig an Fortbildungen zu diesem Thema teil.
Alle weiteren Mitarbeiter/innen erhalten eine mündliche Schulung zur Missbrauchsprävention und Aufklärung über grenzverletzendes Verhalten durch die Leiterinnen der Kindertagesstätte.


3. UNSER LEITBILD

3.1 UNSER SELBSTVERSTÄNDNIS

KINDER UND FAMILIEN IM MITTELPUNKT
Das pädagogische Personal sieht sich als Begleiter der uns anvertrauten Kinder und nimmt sie so an wie sie sind. Wir fördern ihre natürlichen Begabungen, ihre Kreativität und Spielfreude, leiten sie zu Neuem an und wir schenken ihnen Ge-borgenheit und Vertrauen.
In unserer katholischen Kindertagesstätte arbeiten und leben wir auf der Basis christlicher Glaubenshaltung. Wir achten die religiöse Überzeugung, die dem Kind im Elternhaus mitgegeben wird und respektieren andere Weltanschauungen.
Wir vermitteln und pflegen die religiöse Überzeugung unseres Schutzpatrons „St. Franziskus“. Der heilige Franziskus war ein naturverbundener Mensch, er liebte die Tiere und Pflanzen und ist uns darin ein Vorbild.

3.2 UNSER PÄDAGOGISCHER ANSATZ - LEITZIELE

Wir möchten gemeinsam mit den Eltern / Erziehungsberechtigten die bestmögliche Entwicklung für das Kind erreichen.
Das oberste Bildungs- und Erziehungsziel ist ein eigenverantwortlicher, beziehungs- und gemeinschaftsfähiger, werteorientierter, weltoffener, schöpferischer Mensch.
Voraussetzungen für die seelische Gesundheit und Lebensqualität sind die Stärkung der Basiskompetenzen. Dazu zählen die personalen, kognitiven, emotionalen, sozialen und lernmethodischen Kompetenzen. Diese zu stärken, ist ein wichtiges Ziel der gesamten Bildungs- und Erziehungsarbeit.
Wir vermitteln nicht nur Wissen und Können, sondern bilden auch das Herz und den Charakter und wecken die Lernfreude der Kinder.
Kinder werden zu sozialem und kulturellem Miteinander befähigt sein. Dazu gehört die Haltung, sich für die eigenen Belange und die der Gemeinschaft zuständig zu fühlen sowie sich in andere hineinzuversetzen, Konflikte lösen können und Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.
Durch die Förderung aller Kompetenzen lernt das Kind mit Veränderungen und Belastungen umzugehen, seine Resilienz – die Widerstandsfähigkeit – kann sich so entwickeln.
Im Vordergrund unserer Arbeit steht daher die ganzheitliche Erziehung. Sie bezieht alle Persönlichkeits- und Lebensbereiche des Kindes mit ein, damit es zu einer körperlich, geistig, und seelisch gesunden und stabilen Persönlichkeit heranreift. Wir orientieren uns an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder, in dem sich die Kinder aktiv beteiligen können.
Dabei respektieren wir die Individualität jedes Kindes und berücksichtigen den unterschiedlichen Entwicklungsstand.

Unser Leitspruch, der unserem pädagogischen Konzept zugrunde liegt, lautet:


„Wir begrüßen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit,
möchten es feinfühlig in seiner Entwicklung begleiten
und zu einem guten Leben in der Gemeinschaft befähigen.“


3.3 UNSERE MAßNAHMEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG

Um uns immer wieder auf den neuesten Wissenstand zu bringen, nimmt das Personal regelmäßig an Fortbildungen und Austausch mit anderen Einrichtungen usw. teil. In regelmäßigen Teamsitzungen wird unsere Arbeit geplant, reflektiert und dokumentiert. Außerdem gehören Fachliteratur und die Erarbeitung von Konzepten zu unserer Qualitätssicherung.

Eltern haben das Recht, sich mit Hinweisen, Anregungen und Ideen an die pädagogischen Fachkräfte und die Elternvertreter zu wenden. Dazu bieten wir in unserer Einrichtung verschiedene Möglichkeiten an:

 mündlich im persönlichen Gespräch oder per Telefon
 Vereinbarung von Sprechstunden mit den Erzieherinnen oder der Leiterin
 schriftlich per Brief oder E-Mail
 Elternumfragen, Elternabende




3.4 UNSER SOZIALES NETZWERK – ZUSAMMENARBEIT MIT ANDEREN INSTITUTIONEN



Netzwerk

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4. ÜBERGÄNGE DES KINDES IM BILDUNGSVERLAUF

Eine der größten Entwicklungsschritte der Kinder sind Übergänge zu bewältigen. Diese können den Entwicklungsprozess des Kindes vorantreiben oder auch zurückwerfen. Fachkräfte in der Kindertagesstätte begleiten und fördern die Bewältigung von Übergängen und helfen Kindern wie Eltern sich auf die neuen Situationen einzulassen.
Jedes Kind bewältigt Übergänge in seinem Tempo. Es bekommt die Zeit für seine Eingewöhnung, die es braucht. Übergänge sind als gelungen anzusehen, wenn länger anhaltende Probleme ausbleiben, Kinder ihr Wohlbefinden zum Ausdruck bringen, sozialen Anschluss gefunden haben und die Bildungsanregungen der neuen Umgebung aktiv für sich nutzen.


4.1 ÜBERGANG VON DER FAMILIE IN DIE EINRICHTUNG

Die Eingewöhnungszeit in der Krippe spielt eine besondere Rolle für Eltern und Kind. Schrittweise werden die neue Umgebung und das pädagogische Personal kennen gelernt.
Ziel ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Eltern, Kind und dem pädagogischen Personal.
Die Eingewöhnungszeit dauert 14 Tage bis 4 Wochen, in Einzelfällen auch länger. Sie ist in drei Phasen unterteilt:
Grundphase
Das Kind besucht zusammen mit einem Elternteil für ein bis zwei Stunden, ohne Trennungsversuch die Krippe.

Erste Trennungsphase
Der Elternteil verabschiedet sich nach kurzer Zeit vom Kind, verlässt den Raum, verbleibt oder verlässt für einen kurzen Zeitraum die Einrichtung. Je nach Reaktion des Kindes, wird über den weiteren Verlauf der Eingewöhnung entschieden.

Stabilisierung- und Schlussphase
Die Trennungszeit sowie die Betreuungszeit in der Krippe insgesamt, werden stetig ausgedehnt. Der Elternteil verlässt die Einrichtung, bleibt aber jederzeit erreichbar. Erst wenn die Erzieherin vom Kind vollständig akzeptiert wird ist die Eingewöhnung abgeschlossen.


4.2 ÜBERGANG IN DEN KINDERGARTEN

Den Übergang von unserer Krippe in unseren Kindergarten gestalten wir durch Schnuppertage, gegenseitige Besuche, gemeinsame Aktionen und Projekte. Auch hier ist es unser Ziel, dass das Kind eine vertrauensvolle Beziehung zu seinen Erziehern der Kindergartengruppe aufbaut.
Kinder, die aus dem familiären Umfeld, direkt in den Kindergarten gehen, besuchen unsere Einrichtung erstmals durch einen Schnuppertag. Anschließend folgt eine kurze Eingewöhnungszeit, in der die Zeitspanne individuell mit Eltern und dem pädagogischen Personal besprochen wird.

4.3 ÜBERGANG IN DIE SCHULE
Die Kooperation zwischen Eltern, Kindertagesstätte und Grundschule findet in gemeinsamer Verantwortung für das Kind statt.
Aufgabe unserer Tageseinrichtung ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf die Schule vorzubereiten. Die Kooperation zwischen unserem Kindergarten und der Theresia-Gerhardinger-Grundschule (oder Vinzent-Pallotti-Schule) besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt kommen.
Beispiele zur pädagogischen Zusammenarbeit:
 Elternabende
 Einschreibungstag in der Schule
 Gespräche mit Eltern und Lehrkräften
 Schnuppertag
 Spielerisch gestaltete Unterrichtseinheiten
Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, die eine Unterstützung in ihrem sprachlichen Entwicklungsprozess benötigen, können vor Schulbeginn am „Vorkurs Deutsch“ in der Schule teilnehmen.






5. BILDUNG UND ERZIEHUNG – UNSER ANGEBOT FÜR DIE KINDER

5.1 PARTIZIPATION

Partizipation bezeichnet grundsätzlich verschiedene Formen von Beteiligung, Teilhabe bzw. Mitbestimmung. Partizipation in Kindertageseinrichtungen ist die ernst gemeinte, altersgemäße Beteiligung der Kinder am Einrichtungsleben im Rahmen ihrer Erziehung und Bildung. Grundvoraussetzung für eine gelingende Partizipation ist eine positive Grundhaltung der Erzieherinnen. Die Kinder werden als Gesprächspartner und Mitbestimmer wahr und ernst genommen, ohne dass die Grenzen zwischen Erwachsenen und Kindern vermischt werden.
Bei Projekten werden die Themen der Kinder mit berücksichtigt und in die Planung aufgenommen.
Kinder erhalten die Möglichkeit zur Selbst- und Mitbestimmung in verschiedenen Situationen des Tagesablaufes u.a. in freien Turnstunden, bei Bewegungsbaustellen, dem gleitenden Frühstück, im Freispiel oder bei der Auswahl von Bastelmaterial.
Dabei bereitet das pädagogische Personal in verschiedenen Angeboten, die Materialien sowie die räumlichen Gegebenheiten als geeignetes Umfeld vor und motiviert die Kinder die Angebote anzunehmen, so dass sie ihre eigenen Ideen umsetzen können.
Bei Kinderkonferenzen dürfen Kinder jederzeit mit ihren Sorgen und Nöten zu uns kommen, diese führen wir meist mit Gesprächen durch.


5.2 KO - KONSTRUKTION

Ko-Konstruktion bedeutet, dass Lernen durch Zusammenarbeit stattfindet, Lernprozesse werden von Kindern und uns Fachkräften gemeinsam konstruiert. Erwachsene und Kinder bilden eine lernende Gemeinschaft. Entscheidend ist, dass das Kind und seine Umwelt aktiv sind. In diesen Lernprozessen lernen Kinder, wie man gemeinsam mit Erwachsenen in einer „Lerngemeinschaft“ Probleme löst, Bedeutungen und ihr Verständnis von Dingen und Prozessen teilt, diskutiert und verhandelt.
Dabei verfolgen wir die Ziele: Neue Inhalte gemeinsam erarbeiten, verschiedene Perspektiven kennen lernen, zusammen mit anderen Probleme lösen, Ideen austauschen, den momentanen Verstehenshorizont erweitern.


In der praktischen Umsetzung findet es zum Beispiel statt:
 Experimentieren
 gemeinsames Kochen
 Portfolioarbeit
 während des Freispiels dabei besonders im Rollenspiel


5.3 PÄDAGOGIK DER VIELFALT – INKLUSION

Unter Inklusion in unserer Kindertagesstätte verstehen wir das Zusammenleben unterschiedlicher Kinder. Dies bedeutet für uns, in der Gemeinschaft miteinander und voneinander zu lernen, zu spielen, neues entdecken aber auch Schwierigkeiten zu bewältigen. Dabei ist uns wichtig das Kind dort „abzuholen“ wo es steht und die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen zu akzeptieren.
Es ist möglich, Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu betreuen. Wir werden dabei von unterschiedlichen Fachdiensten unterstützt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Individualbegleiter zu Verfügung gestellt werden.


5.4 LERNEN IN ALLTAGSSITUATIONEN UND PROJEKTEN

Wir setzen an der familiären Prägung an und fördern weitere Kompetenzen. Das Lernen soll ohne Leistungsdruck erfolgen, Erfolgserlebnisse vermitteln und Freude machen. Positive Lernerfahrungen sind prägend für das lebenslange Lernen. Ein Teil des Lernen des Kindes findet im Freispiel statt.
Die kindliche Neugier wirft Fragen im Alltag auf, denen wir bewusst nachgehen. Dabei werden die Kinder in die Suche nach Antworten aktiv eingebunden und angeregt selbst Antworten zu finden. Zum Beispiel durch gemeinsames Lesen von Sachbüchern oder einholen von Informationen aus dem Internet.
Projekte mit Bezug zur Lebenswelt der Kinder fördern die lernmethodischen Kompetenzen am stärksten. Mit Hilfe von Alltagserfahrungen können Lernprozesse am leichtesten gelingen. Deshalb ermöglichen wir den Kindern eine Vielfalt an alltäglichen Erfahrungen zu ermöglichen. Zum Beispiel bei hauswirtschaftlichen Angeboten (Kochen, Backen, Tisch decken, Blumen gießen, Staub wischen, Abspülen usw.), bei Gartenarbeiten (Gemüse im Hochbeet pflegen), Einkaufen gehen usw..


5.5 INDIVIDUELLE LERN- UND ENTWICKLUNGSDOKUMENTATION – TRANSPARENTE BILDUNGSPRAXIS

Die regelmäßige Beobachtung und Auswertung von Aktivitäten der Kinder mittels strukturierter Beobachtungsbögen sichert jedem Kind die Aufmerksamkeit, die es benötigt, um entwicklungs- und altersgemäß gefördert zu werden.
Eine gewissenhafte Dokumentation ist wesentliche Grundlage für unsere fachliche, fundierte Arbeit und sichert deren Transparenz. Diese dienen ebenso als Grundlage für Elterngespräche.
Im Kindergarten werden Beobachtungsbögen, die das Sprach- und Literacyverhalten bei deutschsprachigen Kindern (SELDAK), die Emotionale Entwicklung und Resilienz des Kindes (PERIK) und das Sprachverhalten bei Migrantenkindern (SISMIK) dokumentieren, verwendet.
In der Kinderkrippe werden Entwicklungsbeobachtungen und Dokumentationen nach „Petermann & Petermann“ für Kinder in den ersten drei Lebensjahren verwendet.
Ebenso führen wir Entwicklungsgespräche mit Eltern, dokumentieren und reflektieren diese.
Das Portfolio ist für uns eine Methode, die Entwicklung der Kinder sichtbar zu machen. Wir dokumentieren mit vielen Bildern und beschreibenden Texten.
Wir möchten, dass die Eltern somit möglichst viel vom Alltag ihres Kindes mitbekommen.

 Das Portfolio wird in einer einfachen, klaren Sprache geschrieben, die auch Kinder verstehen
 In dem Portfolio beschreiben wir die Stärken und positiven Seiten des Kindes
 Wir dokumentieren mit möglichst vielen Bildern, weil ein Bild mehr als 1000 Worte sagt.
 Wir stellen den Eltern Vorlagen bereit, damit sie sich an der Portfolioarbeit beteiligen. ( z.B. „Das bin ich“ und „Meine Familie“ ) Somit haben die Kinder ein Stück „Daheim“.
 Portfolios sind eine intime Angelegenheit
 Wir zeigen niemandem das Portfolio eines Kindes, ohne die Eltern vorher um Erlaubnis gefragt zu haben!



5.6 TAGESABLAUF

Ein Tag in unserer Kinderkrippe:
6.45 - 8.00 Uhr Frühdienst
8.00 - 8.45 Uhr Bringzeit mit begleitendem Freispiel
9.00 Uhr Morgenkreis mit Begrüßungslied
Im Morgenkreis werden alle Kinder begrüßt. Gemeinsam werden Fingerspiele oder Lieder gesungen und jahreszeitliche Themen kindgemäß besprochen.
ca. 9.15 Uhr Gemeinsames Frühstück
Für das gemeinsame Frühstück und für die Nachmittagsvesper müssen die Kinder eigenes Essen mitbringen. Wir legen großen Wert auf gesundes und vollwertiges Essen. Zum Trinken werden Wasser und Saftschorle angeboten.
Ab ca. 9.45 Uhr Freispiel
Während des Freispiels finden gezielte Angebote für die Kinder z.B. Turnen, Basteln, Musik, Malen und Stuhlkreis statt
Ab 10.30 Uhr Aufenthalt im Freien
Uns ist es wichtig, dass die Kinder viel an der frischen Luft sind, wo sie die Natur mit all ihren Sinnen erfahren und wahrnehmen können. Das stärkt das Immunsystem und trägt dazu bei, dass sie einen respektvollen Umgang mit der Natur entwickeln.
11.30 – 12.15 Uhr Mittagessen
Das Mittagessen wird in der hauseigenen Küche täglich frisch zubereitet und in der jeweiligen Gruppe gegessen. Es besteht aus Suppe, Hauptgericht und Nachspeise. Wir achten auf gute Tischmanieren und beten vor dem Essen.
12.30 - 14.00 Uhr Wickeln und Schlafen
Sowohl das Wickeln, als auch das Schlafen, richten sich nach den ganz persönlichen und individuellen Bedürfnissen der Kinder. Oft helfen kleine Rituale um zur Ruhe zu kommen. Einschlafhilfen, die die Kinder von zu Hause kennen, versuchen wir zu übernehmen. Jedes Kind hat sein eigenes Bett, in dem es zur Ruhe kommen kann.
ab 14.00 – 16:30Uhr Aufwecken, Abholzeit und Garten
Die Kinder werden gewickelt und angezogen. In der Nachmittagsgruppe besteht noch mal die Möglichkeit zum Freispiel und einer kleinen Brotzeit. Je nach Witterung gehen wir anschließend in den Garten.
16:30 Uhr Die Krippe schließt. (freitags 15 Uhr)
Ein Tag in unserem Kindergarten:
6.45 – 8.00 Uhr Frühdienst (gruppenübergreifend)
8.00 – 8.45 Uhr Bringzeit mit begleitendem Freispiel
9:00 Uhr Morgenkreis
Im Morgenkreis wird festgestellt welche Kinder an diesem Tag in der Gruppe sind, der Tagesablauf wird besprochen und gemeinsam gesungen.

Während der Freispielzeit:
 gleitendes Frühstück, die Kinder entscheiden selbst wann und mit wem sie
essen möchten
 Altersspezifische Bildungs- und Förderprojekte in Einzelarbeit oder
in Kleingruppen sowie individuelle Bastel- und Kreativangebot finden statt.
 einmal wöchentlich Turnen in Teilgruppen

ca. 11:00 Uhr Aufräumen, anschließend Stuhlkreis oder Gartenzeit
ab 12:00 Uhr erste mögliche Abholzeit
12:00 – 12:45 Uhr Mittagessen für Schwalbenkinder
12:45 – 13:30Uhr Mittagessen für die Igelkinder
anschließendes gemeinsames Zähneputzen
13:30 – 15:00 Uhr Möglichkeit zur Ruhepause, Schlafen oder
Geschichte hören sowie Freispiel oder Gartenzeit
15:30 Uhr Beginn der gruppenübergreifendenden
Betreuung in der Igelgruppe oder im Garten

16:30 Uhr der Kindergarten schließt (freitags 15 Uhr)

Diese Zeiten bilden die groben Strukturen des Tages.


6. UMSETZUNG DER BILDUNGS - UND ERZIEHUNGSBEREICHE –
STÄRKUNG DER BASISKOMPETENZEN DES KINDES


6.1 WERTEORIENTIERUNG UND RELIGIOSITÄT

Die Kinder lernen täglich durch Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke Werte kennen und übernehmen diese aus ihrem erfahrbaren Umfeld.
Eltern und Erzieher sind dabei Vorbilder. Es ist uns ein Anliegen den Kindern wertorientierte Verhaltensweisen zu vermitteln und sie zur gegenseitigen Achtung zu ermutigen.
Die religiöse Erziehung ist in unserer täglichen Arbeit integriert. Wir bringen den Kindern die Grundzüge christlichen Glaubens nahe. Dabei orientieren wir uns besonders am Leben Jesu.
In unsere Kindertagesstätte begegnen sich Kinder unterschiedlicher Herkunft. Im täglichen Miteinander erleben sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in religiöser – weltanschaulicher Tradition. Durch Spiele, Gespräche, Geschichten, Bilderbücher, Lieder, Tänze, bei Festen und Feiern im Kirchenjahr erwerben die Kinder Kenntnisse über unsere und andere Kulturen. Diese können belebende Erinnerungen und Orientierungshilfe sein. Durch das Zusammenleben mit andersgläubigen Kindern in der Gruppe wird Verständnis, Toleranz und Neugier für „Fremdes“ geweckt.


6.2 EMOTIONALITÄT, SOZIALE BEZIEHUNGEN UND KONFLIKTE

Emotionale und soziale Kompetenzen sind für uns Voraussetzungen, dass sich ein Kind in die Gemeinschaft integrieren kann. Das Kind lernt sich in andere einzufühlen, hineinzuversetzen und deren Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu erkennen. Soziale Beziehungen sind die Grundvoraussetzung für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Erste soziale Beziehungen bestehen von Geburt an zu den Eltern, welche ihren Kindern begleitende Impulse für ihren Reifeprozess geben und dadurch das Urvertrauen stärken.
In der Kindertagesstätte lernt das Kind durch die Begegnung mit Anderen seine soziale Verantwortung zu entwickeln. Dabei spielen die erwachsenen Bezugspersonen des Kindes eine wesentliche Rolle. Um sozial kompetent zu handeln und Beziehungen konstruktiv zu gestalten, sind personale Fähigkeiten unabdingbar.
Wir geben den Kindern die Möglichkeit ihre Gefühle auszudrücken; dabei lernen sie ihre Emotionen zu regulieren. So entwickeln die Kinder zunehmend die Kompetenz den Emotionsausdruck der Anderen richtig zu interpretieren.

In der Kindertagesstätte lernt das Kind auf andere Kinder zuzugehen und Kontakt aufzunehmen. Auch Konflikte gehören zum Alltag und sind Bestandteil menschlicher Kommunikation. Positiv bewältigte Konflikte machen Kinder stark und stärken das Selbstbewusstsein. Aus ihnen gehen viele Lernerfahrungen hervor.
In der Gruppe lernen die Kinder einfache Regeln kennen und einzuhalten z.B. Hände waschen und miteinander aufräumen. Auch Grenzen müssen akzeptiert werden z.B. anderen Kinder nicht wehtun sowie kein Spielzeug wegnehmen.

Praktische Umsetzung im Alltag
 Genaues Beobachten von Konflikten und Konfliktlöseverhalten
 Gemeinsames Erarbeiten von Lösungsvorschlägen in Rollenspielen
 Freundschaften finden und pflegen
 Freie Verfügbarkeit von räumlichen Rückzugsmöglichkeiten
 Ausreichend Bewegungsmöglichkeit in Raum und Garten um Emotionen zu regulieren
 Für Vorschulkinder bieten wir einen Selbstbehauptungskurs „Starke Kids“ an


6.3 MEDIEN

Medien gehören zum festen Bestandteil des heutigen Lebens der Kinder, sie zeigen oft großes Interesse daran.
In der Kindertagesstätte werden die Kinder zu einem aktiven Einsatz von Medien herangeführt und nicht zum passiven Konsumieren angeregt. Im täglichen Umgang mit Büchern, Einsatz von CDs oder DVDs und Kassetten sowie dem Anschauen einer DIA- Reihe vertieft das Kind Kenntnisse über seine Umwelt.
Die Medien sind altersgerecht und mit Lerninhalten ausgewählt. Die Kinder haben die Möglichkeiten im Rollenspiel ihre Medienerlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten, in dem sie zum Beispiel Mediengeschichten nachspielen.
Auch Informations- und Kommunikationstechnik (Iuk) ist alltäglicher Bestandteil der kindlichen Umwelt. Die Kinder erhalten Gelegenheit mit echten Iuk-Geräten umzugehen und erlernen so den Umgang mit Technik, indem sie diese als nützliches Werkzeug im Alltag erfahren.
Außerdem können die Kinder, den echten Geräten nachempfundene, Spielzeuge im Rollenspiel verwenden.
Wir achten auf angemessenen Umgang mit Medien und Iuk, sodass die Kinder je nach Entwicklungsstand und Alter zunehmend Medienkompetenz entwickeln.

6.4 SPRACHE UND LITERACY

Sprache ist eine Schlüsselkompetenz und wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg sowie für volle Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben.
Daher ist es uns sehr wichtig, jedem Kind individuelle Anregungen zur Förderung der Sprachentwicklung zu geben. Dabei nutzen wir alle sich im Alltag bietenden Situationen. Wir schaffen Gelegenheiten, in denen die Kinder von ihren Erlebnissen erzählen, ihre Wünsche und Meinungen äußern dürfen, Fragen stellen, Eindrücke und Gefühle sprachlich ausdrücken können.

In jeder Gruppe stehen für die Kinder Bilderbücher frei zugänglich zur Verfügung.
Selbstverständlich haben Lieder, Verse, Fingerspiele, Bücher usw. einen festen Platz in unsere Kindertagesstätte

Außerdem achten wir auf Kommunikationsregeln, wie das Zuhören und Ausreden lassen. Durch aktives Zuhören beim Erzählen des Kindes werden wir ihrem Mitteilungsbedürfnis gerecht und können dabei auch Sprachauffälligkeiten erkennen.

Zum genauen Feststellen des sprachlichen Entwicklungsstandes nutzen wir die Beobachtungsbögen „SELDAK“ (Sprach- und Literacyverhalten deutschsprachiger Kinder) sowie „SISMIK“ (Sprachverhalten für Kinder mit Migrationshintergrund).

Zur gezielten Sprachförderung im Hinblick auf die Schulvorbereitung führen wir mit mit unseren Vorschulkinder das „Würzburger Trainingsprogramm zur phonologischen Bewusstheit – Hören, Lauschen, Lernen“ durch.
Für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund bieten wir in Zusammenarbeit mit der Grundschule dem „Vorkurs Deutsch 240“ an.
Dabei werden 120 Stunden im Kindergarten und 120 Stunden in der Schule (für die Vorschulkinder) durchgeführt.

Im Alltag unserer Kindertagesstätte umgeben die Kinder Zeichen und Buchstaben in verschiedenen Formen. Sie erkennen, dass diese sich bestimmten Lauten oder Wörtern zuordnen lassen. So fördern wir Lesefreude und erste schriftsprachliche Kompetenzen.
Die Kinder erleben die Vielfalt der Kulturen in unserem Haus, sodass sich Interesse und Neugierde auf fremde Sprachen entwickeln kann.

Wir sind für die Kinder ein sprachliches Vorbild. Unser eigenes Tun begleiten wir mit Worten.



6.5 MATHEMATIK, NATURWISSENSCHAFTEN UND TECHNIK

Mathematik
Die Welt, in der unsere Kinder aufwachsen ist voller Mathematik. Geometrische Formen und Zahlen lassen sich überall entdecken. Wenn Kinder mit allen Sinnen und spielerisch mit mathematischen Inhalten experimentieren können, ist dies der Anfang für spätere Lernprozesse und von entscheidender Bedeutung. Für die Entwicklung mathematischer Kompetenzen ist es wichtig, den Kindern grundlegende Erfahrungsbereiche regelmäßig anzubieten. In unserer Einrichtung haben die Kinder den Kontakt zu mathematischen Inhalten, da diese in alltäglichen Angeboten enthalten sind.
Beispiele zur praktischen Umsetzung
 Tisch- und Fingerspiele (Würfelspiele)
 Erkennen und Herstellen von Figuren und Muster
 Konstruktionsspiele
 verschiedene geometrische Grundformen legen (Dreieck, Quadrat, Rechteck)
 Abzählreime oder Lieder mit Zahlen
 Treppenstufen zählen

Naturwissenschaft und Technik
Bei Angeboten mit naturwissenschaftlichen und technischen Inhalten geht es vor allem darum, den Forscherdrang und die Neugierde der Kinder aufzugreifen und durch attraktive Lernangebote weiterzuführen. Für die Kinder wird die Welt verständlich und transparent, sie erfahren, warum Dinge so sind. Sie lernen Gesetzmäßigkeiten und Eigenschaften naturwissenschaftlicher Erscheinungen kennen und setzten sich mit diesen auseinander. Die Kinder haben die Möglichkeit, Erfahrungen in Natur und Umwelt zu sammeln. Um unsere Umwelt zu schützen und zu pflegen, müssen wir verantwortungsvoll und zukunftsorientiert mit Mensch, Tier und Natur umgehen. Projekte sind ein geeigneter Ansatz für Ausflüge in die Welt der Naturwissenschaften und Technik.

Für die Vorschulkinder besteht einmal in der Woche die Möglichkeit an einer Experimentierstunde mit einem pensionierten Schulrat teilzunehmen. Im Rahmen des Projektes „Haus der kleinen Forscher bieten wir den Kindern regelmäßig das freie und angeleitete Experimentieren an.



Beispiele zur praktischen Umsetzung:
 Veränderungen in der Natur beobachten (Jahreszeiten, Naturkreisläufe, Wetterveränderungen)
 Vorgänge in der Umwelt (Licht und Schatten, Sonnenstand)
 Naturmaterialien sammeln, sortieren, ordnen, benennen und beschreiben (Blätter, Blütenformen, Rinden, Früchte)
 Einfache Größen-, Längen-, Gewichts-, Temperatur- und Zeitmessungen durchführen
 sich im Raum und Zeit orientieren (z.B. Uhr, Kalender, Himmelrichtungen)


6.6 UMWELT

Wir wecken und fördern das Interesse der Kinder an Umwelt und Natur. Zunächst muss sich das Kind an seine neue Umgebung in der Kindertagesstätte gewöhnen, um dann allmählich die nähere und weitere Umwelt kennen zu lernen.
Bei Naturbeobachtungen in unserem Garten oder bei Spaziergängen in den nahe-liegenden Park entdecken wir verschiedene Pflanzen und Tiere. So bekommt das Kind Einblicke in Naturzusammenhänge und erlebt bewusst den Jahreskreislauf in der Natur. Es erfährt, wie man die Umwelt schützen kann und wird auf Gefahren in Natur und Umwelt aufmerksam gemacht.
Unsere Exkursionsthemen sind situations- und kindorientiert. Sie erweitern die Erlebnis- und Erfahrungswelt der Kinder. Wir ermöglichen Alltagssituationen wie Einkäufe von Lebensmitteln, Besorgungen von Materialien aber auch das Erleben und Erkunden der Umgebung wie zum Beispiel: Besuch auf dem Stadtmarkt, auf dem Bauernhof, bei der Polizei oder Feuerwehr. Dabei lernt das Kind sein näheres Wohnumfeld kennen und es wird Wissen über verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens vermittelt.
Im Hinblick auf die zunehmende Selbständigkeit (besonders der Schulanfänger) üben wir Verhaltensregeln im Straßenverkehr ein. Dazu findet ein Verkehrstag im Kindergarten statt. Jährlich nehmen wir an der Friedberger Aktion „Saubere Stadt“ teil, bei dem die Kinder in der näheren Umgebung der Kindertagesstätte Müll einsammeln.


6.7 ÄSTHETIK, KUNST UND KULTUR

Kreativität ist die Fähigkeit des Menschen zum schöpferischen Denken und Tun. Damit das Kind seine Phantasie und seinen Experimentierdrang ausleben kann, regen wir die Umsetzung spontaner Vorstellungen und Ideen an.

Ästhetische Bildung stellt die Erfahrungen mit allen Sinnen in den Mittelpunkt und zielt darauf ab, differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit und das Handwerkszeug des kreativen und schöpferischen Kindes zu stärken und zu schärfen.
Ästhetische Bildung durchdringt den pädagogischen Alltag, diese findet nicht nur
im künstlerischen Rahmen statt, sondern auch in den verschiedensten Alltagssituationen.
Im Spiel mit Bau- und Konstruktionsmaterial, im Gestalten mit Natur- und Abfallmaterial kann es seine künstlerischen Begabungen verwirklichen, seine kreative Fähigkeit, sowie die Feinmotorik fördern

Wir stellen dem Kind dazu ausreichend Spiel- und Bastelmaterialien sowie Naturmaterial u. a. zur Verfügung. Das Kind kann seine Einfälle im kreativen Gestalten zum Ausdruck bringen. Wir gestalten mit den Kindern Raumdekorationen oder kleine Geschenke zu verschiedenen Anlässe. Dabei erfährt das Kind, dass die Verwirklichung eigener Ideen viel Freude macht.

In der Kinderkrippe steht den Kindern eine Staffelei im Gruppenraum zu Verfügung, die zur freien Gestaltung mit verschiedenen Materialien einlädt.

Praktische Umsetzung:
 Spielerische Gestaltung mit verschiedenen Farben und Stiften
 Erfahrungen sammeln mit kleben, schneiden und reißen
 mit unterschiedlichen Materialien vertraut machen (Stoff, Holz, Papier, Wolle..)
 freies kreatives Gestalten an der Staffelei
 Vielfalt unterschiedliche Mal- und Basteltechniken kennen lernen







6.8 MUSIK

Das musische Interesse der Kinder wird im Morgenkreis und in verschiedenen Projekten geweckt und erweitert. Im Stuhlkreis ist das Singen von Liedern immer Teil des Angebotes. Wir musizieren gerne und begleiten unsere Lieder mit Rhythmusinstrumenten. Die sprachlichen und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder werden dabei in spielerischer Form gefördert. Bei Sing- und Kreisspielen, Reimen und dem Einsatz von vielfältigen Musikinstrumenten sowie dem bewussten Hören von Musik entwickeln die Kinder Freude am Musizieren. Beim gemeinsamen Singen und Musizieren fördern wir die Wahrnehmung, die Sprache, das Gehör, die Fein- und Grobmotorik, die Gruppendynamik und viele andere Bereiche.
Musizieren entwickelt bei Kindern nicht nur Feinheiten des Gehörs und Beherrschung von Stimme oder Instrument, sondern hat Wirkung auf Geist und Seele des Kindes. Musik fördert die kindliche Intelligenz und die innere Ausgeglichenheit.
Beim Spielen mit unserem umfangreichen Klang- und Orff Instrumentarium im beliebten Musikraum lernt das Kind den richtigen Gebrauch der Instrumente, sowie einfache musikalische Begleitung. Dabei muss es sich den anderen Kindern anpassen, um gemeinsam zu musizieren. Besonders für Feste und Feiern, zum Beispiel St. Nikolaus, Fasching, Muttertag oder Gottesdienste, üben wir Lieder, Tänze und Singspiele ein. Dabei pflegen wir altes und neues Liedgut.

6.9 GESUNDHEIT UND LEBENSPRAXIS

Wir achten und fördern die Selbständigkeit der Kinder. Alles was das Kind selbst kann, soll es auch alleine tun. Wir unterstützen das Kind, soweit es nötig ist und helfen ihm, immer wieder Neues zu entdecken, sich selbst zu erfahren und eigenständige Entscheidungen zu treffen. Wir bereiten die Kinder auf die Schule vor und bieten deshalb eine Vielfalt an gezielten Angeboten in den verschiedenen Bereichen an, wie zum Beispiel: selbstständiges An- und Ausziehen, Hände waschen.

Wir achten auf gesunde Ernährung und planen dazu Projekte über gesunde Lebens-haltung ein, bei denen wir den Kindern Wissen über Gesundheit kindgemäß vermitteln. Im Kindergarten werden jeden Tag nach dem Mittagessen gemeinsam die Zähne geputzt. Ein Mittagsschlaf sowie die Mittagsruhe zählen auch zur wichtigen Erhaltung der Gesundheit.
Monatlich bereitet eine Gruppe der Kindertagesstätte ein „Gesundes Frühstück“ vor. Die Rollende Gemüsekiste liefert uns wöchentlich gesundes abwechslungsreiches Obst und Gemüse aus der Region. Wir bieten ein gesundes abwechselndes Mittagessen aus unserer hauseigenen Küche. Gemeinsam mit unserer Küche wurde ein Ernährungskonzept erstellt und umgesetzt. Dieses liegt in der Einrichtung zu Ansicht aus.
6.10 BEWEGUNG, RHYTHMIK, TANZ UND SPORT

Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang und nehmen somit ihre Umwelt ganzheitlich wahr. Durch Bewegung stärken die Kinder ihr Körperbewusstsein und steigern ihre Leistungsfähigkeit; die Gesundheit wird gefördert. Bewegungserziehung fördert vor allem auch die Körperkoordination und Ausdauer.
Ausreichende Bewegungsmöglichkeiten sind nicht nur notwendig für die Gesundheit, sondern auch für die soziale und geistige Entwicklung. Bei Bewegung, Spiel und Sport erfahren Kinder eine Menge über sich selbst, ihren Körper und ihre Umwelt, sie entwickeln Selbstvertrauen und machen wichtige soziale Erfahrungen.
Wir unterstützen die kindliche Bewegungsfreude durch regelmäßige Turnstunden, Bewegungsspiele, Toben im Ballbad, Spaziergänge im nahe gelegenen Stadtpark mit Spielplatz, Spiel im Garten auf Rutsche, Schaukel, fahren der Fahrzeuge u.a..
Wir unterstützen die Körperwahrnehmung, die Geschicklichkeit und den Gleichgewichtssinn, sowie die gesamte Bewegungsentwicklung, indem wir die Umgebung so sicher und fantasiereich gestaltet werden. Unser Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen Kinder selbstständig die Balance finden zwischen Ruhe und Bewegung.
Jährlich findet auch unsere Knaxiade statt. Dies ist ein Sportprojekt, das von örtlichen Sponsoren unterstützt wird.












7. BILDUNGS- UND ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT – UNSER ANGEBOT FÜR DIE ELTERN UND FAMILIEN

7.1 EINBEZÜGE VON KOOPERATIONSPARTNERN

Der Kontakt zu und die Zusammenarbeit mit bestehenden Einrichtungen und Institutionen sind eine wichtige Unterstützung unserer Arbeit. Wir sind vernetzt mit
 Kinderärzten
 Frühförderung
 Erziehungs- u. Lebenshilfe „KOKI“
 Jugendamt
 Fachklinik Josefinum
 anderen Kindergärten aus der Trägerschaft
Die weitere Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle in Aichach, sichert zudem sowohl für die Eltern als auch für das pädagogische Personal eine weitere fachliche kompetente Unterstützung in allen familiären und erzieherischen Belangen.


7.2 ZUSAMMENARBEIT MIT ELTERN UND DEM ELTERNBEIRAT
Um eine vertrauensvolle Basis zu schaffen bieten wir ein umfangreiches und bedarfsorientiertes Angebot für die Eltern.
Elterngespräche halten den Dialog zwischen den Erzieherinnen und Eltern aufrecht und sichern die gemeinsame Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Dazu zählen:
 Aufnahmegespräche
 Eingewöhnungsgespräche
 Tür- und Angelgespräche
 Informationsgespräche
 Entwicklungsgespräche
Wir unterstützen die Eltern familienergänzend in der Erziehung und Betreuung ihres Kindes durch Austausch von Informationen, Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Kind.
Durch Aushänge, Elternbriefe, Gesprächsmöglichkeiten und Bilddokumentationen werden Eltern über das allgemeine Geschehen in der Kindertagesstätte informiert.
Vielfältige und regelmäßige Veranstaltungen fördern die Gemeinschaft und das gegenseitige Kennenlernen z.B. Sommerfest, Weihnachtsfeier und Bastelabende. Unterstützung im Alltag und regelmäßige Elternumfragen geben den Eltern die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen.
Offenheit, Ernsthaftigkeit und Flexibilität tragen zur Transparenz bei. Sie fördern die vertrauensvolle Kooperation mit den Eltern.
Als Ziel für die gute Zusammenarbeit mit den Eltern:
 sehen wir uns als Partner der Eltern,
 informieren wir die Eltern über den Entwicklungsstand des Kindes
 wirken wir in der Erziehung der Kinder unterstützend
 bieten wir Möglichkeiten der Begegnung in unserer Einrichtung an.

Der Elternbeirat steht als Bindeglied zwischen dem Team der Kindertagesstätte, dem Träger und den Eltern.
Er berät, vermittelt, plant und hilft mit bei verschiedenen Angeboten:
 vertritt Elterninteresse gegenüber Träger, Leitung und Kindertagesstätte
 berät und vermittelt zwischen einzelnen Interessengruppen intern und extern
 plant und unterstützt bei Festgestaltung, sowie Flohmärkten
 berät und plant gemeinsame Aktionen und Bildungsveranstaltungen













SCHLUSSWORT

Bei unserer Konzeptionserstellung haben wir uns immer wieder das Kind vor Augen geführt und wollen deshalb zum Abschluss folgenden Ausspruch anfügen:




„ Es geht in der Erziehung und
Bildung nicht darum, das Gedächtnis
wie ein Fass zu füllen,
sondern darum, Lichter anzuzünden, die
alleine weiter brennen können.“





Wir danken für Ihr Interesse an unserer Konzeption und wünschen unseren Eltern und allen, die sich für das Wohl der Kinder einsetzen, Alles Gute!

Ihr Kindertagesstätten – Team
St. Franziskus




Anschrift des Trägervereins

Kinderheim Friedberg e. V.
Hermann – Löns – Str. 2
86316 Friedberg
Tel. 0821/ 26077 0
Fax 0821/ 26077 19


Anschrift der Kindertagesstätte

Kindertagesstätte St. Franziskus
Hermann – Löns – Str. 2
86316 Friedberg
Tel. 0821/ 26077 14 (Kiga + Käfergruppe)
Tel. 0821/ 26077 27 (Bienen- + Mäusegruppe)



Die Konzeption wurde vom Team der Kindertagesstätte erstellt.




Stand März 2017
Änderungen vorbehalten


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