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Verpflegungskonzept
Verpflegungskonzept für das Mittagessen der Kindertagesstätte
„St. Franziskus“ und den Hort „St. Georg“


Unsere Speisepläne richten sich nach den Empfehlungen der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung (DGE) und werden für einen Zyklus von
vier Wochen (20 Verpflegungstagen) erstellt und berechnet.
Damit erreichen wir Vielfalt und Ausgewogenheit und Ihrem Kind wird so
eine optimale Nahrungsmittelzusammenstellung geboten.

Die Umsetzung der Vorgaben der DGE bedeutet innerhalb einer Woche:

• max. 2x Fleischgerichte
• 2 - 3x vegetarische Gerichte
• mind. 1x Seefischgericht
• süße Hauptspeise gibt es max. 1x in 14 Tagen

Von unserer „3 – Sterne – Köchin“ werden für einen Wochenplan zusätzlich
folgende Empfehlungen umgesetzt:

• tägliches Angebot an Gemüse, Rohkost oder Salat
(davon mind. 2x pro Woche Rohkost oder frischer Salat)
• 1 - 2x frische Kartoffeln
• mind. 2x frisches Obst
• mind. 1x Vollkornprodukte (Nudeln, Reis, Brot…)
• mind. 2x Milchprodukte

Des Weiteren werden folgende Qualitätsstandards festgelegt:

• Das Mittagessen wird jeden Tag frisch in unserer Küche zubereitet, dadurch entfallen Warmhaltezeiten, die für Nährwert- und Geschmacksverlust
verantwortlich sind.
• Das Mittagessen besteht aus einem zweigängigem Menü
– entweder Hauptgericht und Nachspeise oder
– Vorspeise (meist Suppe) und Hauptgericht.
– In der Krippe gibt es täglich Suppe.
• Keine Wiederholung von Gerichten gibt es innerhalb von vier Wochen.
• Der Speiseplan wird immer wieder neu erstellt, um den Kindern größtmögliche Vielfalt zu ermöglichen.

• Es gibt keine feste Einteilung der Gerichte innerhalb einer Woche, so können Kinder, die nur an einem bestimmten Wochentag an der Mittagsverpflegung teilnehmen, unterschiedliche Geschmacksrichtungen kennen lernen.
• Nach Möglichkeit wird bei der Herstellung des Mittagessens komplett auf Convenience-Produkte verzichtet.
• Den Kindern wird eine große Vielfalt an unterschiedlichen Zubereitungsarten geboten. So gibt es Fisch sowohl in gebratener Form (z.B. Seefisch in Backteig) als auch gedünstet (Auflauf mit Reis u. Gemüse) oder in Soße (z.B. Lachsnudeln).
• Um die Zuordnung von Geschmack und Aussehen zu erleichtern, wird Gemüse auch in seiner natürlichen Form angeboten (z.B. Rohkostplatte, einzelnes Gemüse als Beilage).
• Auf die religiösen und sonstigen Ernährungsanforderungen (evtl. Allergien) der Kinder wird eingegangen. So wird für muslimische Kinder in getrennten Töpfen gekocht.
• Vegetarische Ernährung ist in unserer Einrichtung möglich.

Bei den Lebensmitteln wird auf folgendes geachtet:

• In zunehmendem Maße werden Vollkornprodukte angeboten (z. B. Reis halb/halb, selbstgemachter Pizzateig aus Vollkornmehl, Brot, versch. Nudeln…).
• Wir verwenden jodiertes Salz.
• Haushaltszucker wird sparsam eingesetzt.
• Bei Tiefkühlware achten wir auf naturbelassene Produkte d.h. ohne Zusätze von Fett, Salz und Gewürzen.
• Der Einsatz von Lebensmitteln mit Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und synthetischen Farbstoffen wird weitestgehend vermieden.
• Auf den Fettgehalt von Milchprodukten wird geachtet (z.B. Magerquark, 1,5 % bei Milch und Joghurt).
• Kaltgepresstes Rapsöl, Olivenöl und Sonnenblumenöl werden je nach Eignung zum Braten und als Salatöl verwendet.

Bezugsquellen

• Kartoffeln werden als ungeschälte Frischware beim „Kartoffel-Hof Vöhringer“ in
Friedberg – West eingekauft.
• Eier werden regional vom „Lärchenhof in Rinnenthal“ gekauft.
• Fleisch oder Fleischprodukte werden bei der „Metzgerei Kaindl“ in Friedberg eingekauft.
• Wir verwenden saisonales Obst und Gemüse.
Dieses wird vom „Gemüsegroßhandel Ehinger“ geliefert.

Organisatorisches

• Der Speiseplan wird für vier Wochen im Voraus erstellt und ist jederzeit für alle Eltern einsehbar.
• Der Wochenplan hängt an einer öffentlichen Stelle in der Einrichtung.
Gemäß der Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen sowie Allergenen in Lebensmitteln werden diese im Speiseplan ausgewiesen. Die Legende zur Erklärung der Abkürzungen hängt neben dem Speiseplan aus. (Zusatzstoffe sind mit Zahlen
gekennzeichnet und die Allergene mit Buchstaben)
• Die am Verpflegungskonzept beteiligten Kolleginnen (unsere „3–Stern–Köchin“ Frau Türmer sowie die Leitungen von Kiga, Krippe u. Hort) treffen sich regelmäßig zur Reflexion und Absprache.
• Zwischen Erzieherpersonal und Köchin findet ein zeitnaher Austausch über Geschmack, Konsistenz und Menge der angebotenen Speisen statt.

Pädagogische Aspekte

• Wir legen Wert auf eine angenehme Atmosphäre und ordentliche Tischmanieren.
• Wir beginnen gemeinsam mit einem Tischgebet und „Guten Appetit“.
• Die Kinder werden angehalten von jeder Komponente zu probieren.
• Die Kinder schöpfen sich das Essen je nach ihren Fähigkeiten (Alter) selbst, um Selbstbestimmung und Selbständigkeit zu fördern.
• Die Kinder erlernen und vertiefen den Umgang mit Messer und Gabel.
• Auch beim gemeinsamen Essen ist sich das pädagogische Personal seiner Vorbildfunktion bewusst.
• Durch verschiedene Zubereitungsarten lernen die Kinder eine Vielfalt an Geschmacksvarianten kennen.


Erstellt von:
Silke Müller (Kindergartenleiterin)
Claudia Sageder (Krippenleitung)
Klara Türmer („3-Stern-Köchin“)
in Zusammenarbeit mit Claudia Wiedemann (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Augsburg)



Juni, 2016


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