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Chronik des Kinderheims




1854 ____________ Gründung des St.-Johannis-Zweigvereins unter Führung von Landrichter Caesar von Widder und Stadtpfarrer Franz Xaver Peißl.
  15. Mai Errichtung einer Suppenanstalt.
1856 19. Mai Errichtung einer Kinderbewahrschule.
Die Armen Schulschwestern übernehmen die Betreuung der Kinder in der Suppenanstalt und in der Kinderbewahrschule.
1857   Anstalt für verwahrloste Kinder (Waisenhaus) eingerichtet.
1870/72   Krise im Verein; Unzulänglichkeit der Räume. Auflösung der Suppenanstalt und des Waisenhauses; nur die Kinderbewahrschule bleibt.
1897   Stadtprediger Albert Alberstötter erwirbt den Salzstadel (auch Lafettenstadel genannt) vom Bayerischen Kriegsministerium. Trotz Gegnerschaft und Widerwärtigkeiten, aber mit finanzieller Hilfe von vielen Wohltätern, errichtet er an der Ecke Aichacher Straße/Herrgottsruhstraße einen Neubau.



Prälat Albert Alberstötter
Prälat Albert Alberstötter
Prälat Albert Alberstötter
(geb. 1859 in Baindlkirch, Stadtprediger in Friedberg von 1890 - 1899)

war der Initiator eines Neubaus für ein Waisenhaus und eine Kinderbewahrschule. Die Unzulänglichkeit der Räume der seit 1854 bestehenden Einrichtungen am Eisenberg (heute Teilfläche der sog. "Mädchenschule") waren für Stadtprediger Alberstötter der Anlass für eine bessere und modernere Unterbringung der Waisenkinder und der Kinderbewahrschule.




     
1898 1.Oktober Am 1. Oktober wird das neue Waisenhaus seiner Bestimmung übergeben. Der Chronist schreibt: "Der herrliche Bau macht unserer Stadt alle Ehre und jeder Besucher war überrascht von der vorteilhaften Einteilung desselben.
  ____________ Drei Schwestern aus dem Mutterhaus der Armen Franziskanerinnen in Mallersdorf übernehmen die Leitung des Hauses.



Das Waisenhaus an der Herrgottsruhstraße
Das Waisenhaus an der Herrgottsruhstraße
Das Waisenhaus an der Herrgottsruhstraße

Trotz stärkster Bedenken von Behörden und der Bürgerschaft erstellte Stadtprediger Alberstötter teils mit eigenen Geldmitteln, teils mit Spenden aus der Bevölkerung, ein prächtiges Gebäude. Unterstützt wurde er sehr aktiv durch die Mitglieder des St. Johannis-Zweigvereins. Geplant wurde das Haus von Baumeister Ludwig Gmeiner. Stadtprediger Alberstötter erwarb dafür ein Grundstück an der Ecke Aichacher- / Herrgottsruhstrße. Darauf befand sich noch der alte Salzstadel, der vom 3. königl.-bayer. Artillerie-Regiment in Augsburg als "Lafettenstadel" benutzt wurde. Der Kaufpreis für das Grundstück betrug 5.500 Mark.

Waisenkinder in Friedberg
Waisenkinder in Friedberg
Die Waisenkinder erkannte man in der Stadt Friedberg an ihrer einheitlichen Kleidung, die meist von den Schwestern selbst hergestellt wurde.

Das Foto dürfte um die Jahrhundertwende entstanden sein.





1899 25. Juli Am 25. Juli feierliche Einsetzung des Allerheiligsten in der Waisenhauskapelle.
1902 ____________ Einbau des elektrischen Lichts.
1911/12   Vorstand Stadtprediger Wassermann regt Neubau für Kinderbewahrschule an. Diese wird 1912 als Nebengebäude für 12.000 Mark errichtet. Der Chronist schreibt: „Ein prächtiger Saal, hell und freundlich, ein froher Aufenthaltsraum“ und weiter ...“darum beim Bauen nur nicht knausern ... Weitblick zeigen ist eines der ersten Erfordernisse für solche, die neue Wege bahnen“.
1914   Besondere Schwierigkeiten für die Anstaltsleitung, Not und Entbehrung, Gesundheitszustand der Kinder leidet bedenklich.
    Kinderbewahrschule bewährt sich besonders, Väter im Krieg, Mütter tragen häusliche Lasten allein oder müssen in den Fabriken arbeiten.
1918   Vorstand Luible plant einen Kinderhort, veranstaltet 1918 eine Sammlung für den „Ludwig-Theresia-Kinderhort“ mit Erfolg.
1919   Weiter große Sorgen und Widerwärtigkeiten in den Nachkriegswirren.
1921   Beschluss für Bau des Kinderhortes; Kinderbewahrschule wird aufgestockt; manche Widerstände. Bürgermeister Hartl, Regierungsrat Brennfleck und Schulrat Will unterstützen das Vorhaben.
1922 1. Mai Am 1. Mai Eröffnung des Kinderhorts, Anerkennung durch Öffentlichkeit. Betreuung der Kinder im Hort durch Schwester M. Hermine. Kosten der Maßnahme 100.000 Mark (Inflation).
1920/23   Inflation; der Chronist schreibt: „Diese Jahre haben unserer Anstalt die größten Sorgen bereitet und haben sie manchmal bis an den Abgrund gebracht. ...Wäre nicht von außen durch die Caritas Hilfe gekommen, so wäre die Anstalt zusammengebrochen“.
    Hilfe auch durch die Landwirte; erste Dekanats-Caritas-Sammlung; Notopfer der Handwerker, des Einzelhandels und der Beamten Friedbergs.
    Im Oktober feiert das Waisenhaus sein 25jähriges Bestehen.
1925   Einbau der Warmwasserheizung



Die Kinderschule
Die Kinderschule
111 Kinder in der Kinderschule - um das Jahr 1925 - wurden von einer Ordensschwester und zwei Kindermädchen betreut.





1933 ____________ Verbesserung der sanitären Anlagen, Kanal, Kläranlage.
1937   Bau eines Luftschutzraumes im Gespräch
1938   Abtretung einer Grundstücksteilfläche an die Evangelische Kirchengemeinde zum Bau eines Betsaals.
  27. Februar Generalversammlung erstmals mit Genehmigung (!) des Bezirksamts.
1940 15. Dezember Generalversammlung am 15. Dezember nur genehmigt, wenn Vertreter der Kreisleitung
(NSDAP) anwesend.
1943/44   Luftschutzraum für 3.800 RM gebaut.
1947   Erste Generalversammlung nach dem Krieg mit Genehmigung der Militärregierung. Rückblick auf die Kriegs- und Nachkriegsjahre. Wiederum größte Sorgen und Nöte für die Schwestern und Kinder. Hilfe der Caritas und von Wohltätern, auch durch amerikanische Soldaten.





Besuch amerikanischer Soldaten im Waisenhaus (1946/47)

Besuch amerikanischer Soldaten im Waisenhaus (1946/47)






1948 ____________ Währungsreform, wirtschaftlicher Neubeginn.



Schwester Cälestine mit Kindern aus dem Kindergarten
Schwester Cälestine mit Kindern aus dem Kindergarten (Bild ca. 1953/54)
Luftaufnahme von 1961 (oben rechts, Grundstück des heutigen Kinderheims)
Luftaufnahme von 1961






1963 24. März Auftrag der Generalversammlung am 24. März an die Vorstandschaft, eine neue Satzung zu erarbeiten und Möglichkeiten für einen Umbau des Kinderheimes und einen Neubau des Kindergartens zu prüfen.
  24.Juli In der Generalversammlung am 24. Juli Beschluss der neuen Satzung mit Änderung des Vereinsnamens in "Verein Kinderheim Friedberg e.V." und Anschluss an den Caritasverband für die Diözese Augsburg.
1964 ____________ Georg Fendt übernimmt in der verjüngten Vorstandschaft die Aufgaben des Verwalters.
    Umbau oder Erweiterung des Waisenhauses nicht zweckmäßig und auch nur bedingt möglich. Neuplanung wird in Verhandlungen mit dem Caritasverband, den kirchlichen, kommunalen und staatlichen Behörden intensiv vorangetrieben.
1965   Baubeginn für das neue Kinderheim an der Hermann-Löns-Straße. Stadtbaumeister Kiefl übernimmt Planung und Bauleitung.
1966   Im März Hebauffeier für das neue Haus.





Blick auf den Garten des Kinderheims

Blick auf den Garten des Kinderheims






1967 21. Januar Am 21. Januar Umzug in das neue Heim. Für Schwestern und Kinder große Freude, in großzügig und modern ausgestatteten Räumen wohnen zu dürfen.
  17. März Festliche Einweihung am 17. März durch H.H. Generalvikar Achter in Anwesenheit vieler Gäste u.a. auch der Ehrwürdigen Frau Generaloberin vom Mutterhaus Mallersdorf.
  ____________ "Altes Kinderheim" bleibt im Besitz des Vereins und wird nach Renovierung mit Unterstützung des Landkreises an diesen für Amtsräume und Sonderschule vermietet.
  13. Februar Wiederaufnahme des 1941 eingestellten Hortbetriebes.
1971   Rückgebäude des alten Kinderheimes (früher Kindergarten) wird nach Auszug der Sonderschule und geringer baulicher Änderung wegen starker Nachfrage nach Kindergartenplätzen wieder als Kindergarten mit 2 Gruppen belegt. Durch Außenrenovierung wird Gesamtgebäude an der Herrgottsruhstraße wieder in guten Zustand versetzt.
    Planung für neuen Kindergarten am Wasserturm in vollem Gange, Finanzierung erscheint gesichert.
1972   Im Juni Baubeginn für den Kindergarten am Wasserturm.





Bau des Kindergartens St. Christophorus (am Wasserturm) Aufnahme vom 03.09.1972

Bau des Kindergartens St. Christophorus (am Wasserturm)






1973 27. August Neuer Kindergarten Lechrainhöhe 3 (beim Wasserturm) am 27. August in Betrieb genommen.
1977/78 __________ Das 1898 erbaute Waisenhaus oder altes Kinderheim genannte Gebäude an der Herrgottsruhstraße wird neu renoviert (Kosten rd. 400.000 DM). Schulräume mit Schulküche der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege mietweise zur Verfügung gestellt. Weitere Räume an Alpenverein, Caritasgeschäftsstelle, Evangelische Kirchengemeinde, CSU-Ortsverband und Wasserverband Adelburggruppe vermietet.





Prälat-Alberstötter-Haus

Prälat-Alberstötter-Haus






1979   Im Mai Festgottesdienst und Festveranstaltung zum 125jährigen Vereinsjubiläum und 80jährigen Hiersein der Mallersdorfer Schwestern.
  ____________ Vorplanung für Kinderheim-Anbau.
    Verein erhält vom Stadtrat Zustimmung für Trägerschaft eines neuen Kindergartens in Friedberg-West.
1980   Kinderheim-Anbau beschlossen; Finanzierung steht.
1982   Im April Baubeginn für Kinderheim-Anbau.
1983 29. März Am 29. März 129. Generalversammlung; Caritasdirektor Lutz zeichnet die in der Verwaltung ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder Fendt, Geiger, Lang und Luderschmid mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes aus.
    Im Juni - 10 Jahre Kindergarten beim Wasserturm gefeiert; Gottesdienst mit Pater Vetter.





Kindergarten St. Christophorus

Kindergarten St. Christophorus






1913 21. Oktober
____________
Am 21. Oktober Einweihung des Kinderheim-Anbaues mit Ehrengästen.
  1. April Baubeginn Kindergarten Friedberg-West.
  8. Oktober Kindergarten Friedberg-West fängt mit 1 Gruppe an.





Kindergarten Maria Alber in Friedberg West

Kindergarten Maria Alber






1986 7. März Feierliche Einweihung des Kindergartens in Friedberg-West.
  18. Dezember Oberin Sr.M. Waltrud Hottner erhält die Bürgermedaille in Gold der Stadt Friedberg.
1987 September Im September wird Oberin Sr.M. Waltrud Hottner mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
  18. September
____________
Jubiläum "90 Jahre Mallersdorfer Schwestern in Friedberg" und 25jährige ehrenamtliche Tätigkeit von Vorstandsmitgliedern gefeiert; Festgottesdienst mit Prälat Lutz in der Stadtpfarrkirche, Festessen im Kinderheim mit Ehrengästen (Auch alle noch lebenden und früher hier tätigen Schwestern waren eingeladen, fast alle waren gekommen).
  Juni Genehmigung zur Beschäftigung Zivildienstleistender erhalten
  1. September ab 01.09. Zivildienstleistenden beschäftigt sowie eine zweite Teilzeitkraft für die Verwaltung
1990 Mai 1. Spatenstich für Kindergarten Süd. Das 2.500 qm große Grundstück wird von der
Stadt im Erbbaurecht überlassen.
  September Hebauffeier im Kindergarten Süd
1991 September Kindergarten Süd nimmt mit drei Gruppen den Betrieb auf.





Kindergarten St. Anna in Friedberg-Süd

Kindergarten St. Anna in Friedberg-Süd






1992 24.Januar Am 24.01. wird der Kindergarten Süd durch Weihbischof Rudolf Schmid offiziell
eingeweiht. Der Kindergarten kostete 2,5 Mio DM und wurde mit DM 680.000 Eigenmittel erstellt. Mit einem Tag der offenen Tür wird der Kindergarten der Öffentlichkeit vorgestellt.
  ____________ Der Anbau in Friedberg-West in eigener Bauträgerschaft wird beschlossen.
Erste Kostenschätzung: 269.000 DM.
  1. Juli Sr. Waltrud Hottner tritt in den Ruhestand. Frau Gudrun Keller-Buchheit übernimmt als erste weltliche Kraft die Heimleitung.
  September Einrichtung einer vierten Gruppe im Kindergarten Süd zur Abschwächung des Engpasses an Kindergartenplätzen.
    Schaffung einer zweiten Zivi-Stelle
  24. Oktober Am 24.10. verstirbt nach langer Krankheit Vorstandsmitglied Johann Lang im Alter von 71 Jahren.
  30. Oktober Am 30.10. verstirbt nach schwerer Krankheit VM Richard Geiger im Alter von 67 Jahren. Lang und Geiger waren seit 1963 im Vorstand und in der Verwaltung tätig.
1993 April Vorstand beschließt die Umstellung auf eine eigene EDV-Anlage für die Verwaltung sowie den Kauf einer neuen Bürokommunikationsanlage mit Fax und Anrufbeantworter. 67.000 DM kostet diese Investition. Im Heim werden neue Möbel für Kinderzimmer für 170.000 DM gekauft sowie ein 9-Sitzer-Busses für rd. 35.000 DM
    Beginn der Bauarbeiten für den Anbau in Friedberg-West
  September Das „Alte Kinderheim“ heißt fortan „Prälat-Alberstötter-Haus“
1994 Februar Der Vorstand ist grundsätzlich nicht abgeneigt, die Betriebsträgerschaft für einen weiteren Kindergarten in Friedberg-Ost (Rothenberg) zu übernehmen.
1995   Die Stadt Friedberg überträgt die Betriebsträgerschaft für den neuen Kindergarten an der Bozener Straße dem Verein.
  Dezember Mit der Religiösen Genossenschaft der Armen Franziskanerinnen von Mallersdorf wird ein neuer Gestellungsvertrag abgeschlossen. Während früher die Zahl der Schwestern unbeschränkt war, ist sie heute auf fünf Schwestern beschränkt. Die Oberin ist nicht mehr gleichzeitig Heimleiterin sondern nur noch für den Konvent zuständig. Führungsaufgaben sind auf weltliche Mitarbeiter übertragen.
1996 März Im Wasserturm soll durch die Stadt Friedberg eine Kindergarten-Notgruppe eingerichtet werden. Der Vorstand beschließt, die Betriebsträgerschaft für diese Gruppe zu übernehmen. Die Gruppe wird organisatorisch an den Kindergarten am Wasserturm angegliedert. Nach Fertigstellung des Kindergartens an der Bozener Straße geht diese Gruppe in den Kindergarten über.
    Mit Wirkung vom 01.04.1996 wird Frau Keller-Buchheit mit der Geschäftsführung des Vereins beauftragt.
  Juni Der Vorstand beschließt, das Grundstück an der Bozener Straße für den Kindergarten von der Kirchenstiftung für 800.000 DM zu erwerben.
1997 November Von der Stadt Friedberg wurde dem Verein die Betriebsträgerschaft für den Kindergarten am Rothenberg übertragen. Die Stadt trägt nunmehr dem Verein an, auch die Bauträgerschaft für den neuen Kindergarten zu übernehmen. Der Verein ist bereits Grundstückseigentümer des vorgesehenen Baugrundstücks.
Der Vorstand beschließt einstimmig, der Stadt Friedberg anzubieten, die Bauträgerschaft für den Kindergarten am Rothenberg zu übernehmen. Der Verein beteiligt sich an den zu erwartenden Baukosten in Höhe von ca. 4,1 Mio. DM durch die Einbringung des Baugrundstücks sowie einer Kostenbeteiligung in Höhe von 500.000 DM.
  Dezember Die Stadt Friedberg überträgt dem Verein die Bauträgerschaft für den Neubau des 4-gruppigen Kindergartens am Heimathauser Weg. Im Kindergarten ist eine integrative Gruppe einzurichten. Der Vorstand vergibt den Planungsauftrag an das Architekturbüro Rockelmann. Die Bauabwicklung wird dem Ulrichswerk übertragen.
1998 Juni Baubeginn des Kindergartens am Heimathauser Weg.
    Der Kindergarten St. Christopherus (am Wasserturm) wird 25 Jahre alt und erhält aus diesem Anlass eine Renovierung.
  Oktober 100 Jahre Mallersdorfer Schwestern in Friedberg. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und der Verbundenheit errichtet der Verein einen neuen Grabstein am Gräberfeld der Erw. Schwestern auf dem Friedhof bei Herrgottsruh.
1999 Juni Der Vorstand sieht einen erhöhten Sanierungs- und Renovierungsbedarf für das Kinderheimgebäude und den Kindergarten Herrmann-Löns-Straße und beschließt, eine Kostenuntersuchung erstellen zu lassen.
  September Der Kindergarten am Rothenberg nimmt seinen Betrieb auf.





Kindergarten St. Angela am Rothenberg

Kindergarten St. Angela am Rothenberg






  11. November Überraschend verstirbt Karl Luderschmidt, langjähriger Kassier des Vereins
2000 März Georg Fendt stellt sich in der Hauptversammlung nicht mehr zur Wahl. Zu seinem Nachfolger wird Hubert Geiger gewählt. Die Versammlung wählt Georg Fendt zum Ehrenvorsitzenden.
  November Der Vorstand beschließt, vom Gebäude Herrmann-Löns-Straße ein Raumbuch erstellen zu lassen, aus dem notwendige Bau- und Renovierungsarbeiten zu entnehmen sind. Beauftragt wird das Architekturbüro Endres u. Tiefenbacher aus Friedberg.
2001 März Dem Vorstand wird eine umfangreiche Bestandsaufnahme für das Gebäude Herrmann-Löns-Straße vorgelegt sowie eine Konzeptplanung für die künftige Raumaufteilung und Nutzung des Gebäudes. Die Kosten werden geschätzt auf 3,9 Mio. DM!
  November Es zeichnet sich ab, dass staatliche Zuschüsse für die Renovierung nur gewährt werden, wenn eine umfangreiche Generalsanierung durchgeführt wird. Die Kosten hierfür belaufen sich auf (geschätzt) 7,6 Mio. für Kinderheim, -hort und Kindergarten. Allein mit Eigenmitteln, staatlichen und kirchlichen Mitteln wird dies jedoch nicht finanzierbar sein.
  Dezember Die Stadt Friedberg sieht weiteren Bedarf an Kindergartenplätzen in Friedberg-West und fragt an, ob der Verein bereit ist, den dortigen Kindergarten um eine Gruppe zu erweitern. Der Vorstand stimmt dem zu, allerdings nur bei 100 %iger Kostenübernahme durch die Stadt.
2002 Januar Die Stadt Friedberg stimmt der Erweiterung des Kindergartens Friedberg-West zu.
  August Die Kosten für die Erweiterung in Friedberg-West werden auf 369.000 € geschätzt.
2003 März Stadt Friedberg entscheidet, die Erweiterung des Kindergartens West aus Kostengründen nicht zu realisieren.
  ____________ Schwerpunkt der Vorstandstätigkeit ist weiterhin, die Verbesserung der Unterbringung der Heimkinder. Dabei wird auch über ein neues Heim an anderer Stelle nachgedacht.
  13. Juli Die letzten vier Mallersdorfer Schwestern werden verabschiedet. Nach 105 Jahren Tätigkeit der Schwestern im Kinderheim endet diese Ära, da der Orden Nachwuchsmangel hat und deshalb keine weiteren Schwestern entsenden kann.
  5. Dezember In Mallersdorf verstirbt Sr. M Waltrud Hottner, langjährige Oberin im Konvent im Kinderheim
2004 Dezember Der Verein feiert sein 150jähriges Jubiläum mit einem Festgottesdienst und anschließendem Stehempfang im Pfarrzentrum
2007 November Beginn der Generalsanierung des Kinderheimes an der Hermann-Löns-Straße 2