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Winterferien mit der Pallotti Wohngruppe
Um den sechs syrischen und afghanischen Jugendlichen typische deutsche Winteraktivitäten näher zu bringen, wurden zwei Ausflüge am Anfang des Jahres geplant. Neben erlebnispädagogischen Elementen sollten unter anderem eine Schneeschuhwanderung und der Bau eines Iglus stattfinden.
Den ersten Ausflug machten wir ...


im Februar 2017 auf eine Hütte in den Bergen bei Immenstadt, auf welcher wir ein Wochenende verbachten.


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Aufgrund der steilen Hanglage konnten wir das Haus nur zu Fuß erreichen. Ebrahim sagt später, dass ihm das Wandern zur Hütte viel Spaß gemacht habe, aber dass er sich am meisten freute, als er das Haus gesehen hat.
Oben angekommen herrschte bei den Jugendlichen große Begeisterung über die atemberaubende Berglandschaft und das Haus, in dem wir die nächsten Tage verbringen sollten.


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Als wir das Haus von Innen besichtigten, war die Freude über das Bettenlager, in dem die Jungs schlafen sollten, groß. Auch der offene Kamin im Wohnraum versprach uns gemütliche Stunden.
Das gemeinsame Kochen gestaltete sich das ganze Wochenende über sehr musikalisch, sodass in Abwechslung immer gekocht, getanzt und gesungen wurde. Nach dem Essen wurde der Betreuer Wolfgang Schuhbach peu a peu in verschiedene Tanzstile eingeführt, was zu einer ausgelassenen und unbeschwerten Stimmung führte.
Die Abende wurden mit Dart-Turnieren verbracht, bei denen eine Hauptübung darin bestand, sich während der Wartezeiten nicht zu viel mit anderen Dingen zu beschäftigen.


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Vor jedem Ausflug in den Schnee wurden die Jugendlichen von oben bis unten in eine Schneemontur gepackt, welche von Helm und Skibrille bis zur Schneehose reichte. Ausgestattet mit aufblasbaren Schlitten und Schneeflitzern wanderten wir den gegenüber liegenden Berg etliche Male nach oben und es entwickelte sich ein kleiner Wettkampf zwischen den Jugendlichen, bei denen die jeweiligen Vorzüge der Schneefahrzeuge genauestens unter die Lupe genommen wurden.
Den Abend ließen wir gemütlich vor dem wärmenden Kaminfeuer ausklingen.
Zum Abschluss des Wochenendes wurde das ganze Gepäck auf ein Schneequad gepackt und die Jugendlichen fuhren mit ihren Schneeflitzern den Berg hinunter ins Tal.
Für den zweiten Ausflug fuhr ich mit dem Kollegen Michael Werbatus aus einer anderen Kinderheimgruppe für vier Tage nach Waltenhofen bei Kempten. Geplant waren eine Schneeschuhwanderung und das gemeinsame Bauen eines Iglus, was jedoch aufgrund des mangelnden Schnees nicht gemacht werden konnte. Also galt es, die Tage anderweitig zu gestalten. Auf der Autofahrt, die von diversen jungen DJs mit Musik unterlegt wurde, passierten wir wegen eines glücklichen Irrtums Schloss Neuschwanstein; den Jugendlichen bereits bekannt, sorgte dieser Anblick für den ersten Freudenausbruch. Kurz vor Sonnenuntergang erreichten wir unser Ziel, die wiedermal auf einem Berg gelegene Herberge, von der aus wir einen idyllischen Ausblick auf das Tal und die umliegenden Bergketten genießen durften.
Um dem neuen Betreuer ihre Kultur- und Essgewohnheiten näher zu bringen, wurde schon am ersten Abend gemeinsam groß aufgekocht. So bekamen wir jeden Tag Spezialitäten aus dem arabischen, persischen und westeuropäischen Raum aufgetischt.
Michael, der sich für die vier Tage unter anderem als unser Erlebnis- und Naturguide erklärte, bereitete in liebevoller Kleinstarbeit Gruppenspiele vor, die auf die Stärkung des Gruppengefühls und das gemeinsame Durchhaltevermögen, ausgerichtet waren.
So wurde beispielsweise ein eigens konstruiertes Taktikspiel getestet. Auch haben die Jungs mit einem mit einem Liter Wasser befüllten Maßkrug gemessen, wer diesen am längsten mit ausgestrecktem Arm halten kann; dies führte aufgrund des immensen Ehrgeizes der Jungs zu lautstarkem Grölen.
Am darauf folgenden Tag konnten die vor dem Urlaub selbst zusammengebauten Ski-Schlitten auf einer Rodelbahn in Schnelligkeit und Geschick des Fahrers getestet werden. Auch das Gruppengefühl wurde weiter gefestigt, als einer der Schlitten zu Bruch ging und zwei der Jugendlichen beschlossen, sich phasenweise zwischen Laufen und Fahren abzuwechseln, um beide ein tolles Schneeerlebnis zu haben.
Am letzten vollen Tag wanderten wir querfeldein über Stock und Stein zu dem im Tal gelegenen Niedersonthofener See, um dort zum letzten Mal mit einem selbstkreierten Gruppenspiel das Gemeinschaftsempfinden zu stärken. Hierzu hielt jeder Jugendliche ein Ende einer rechteckigen Plane in der Hand, die mit fünf gleichgroßen Löchern versehen war. Die Aufgabe bestand darin, einen Tennisball jeweils einmal um jedes Loch herum zu führen und schlussendlich in das in der Mitte gelegene Loch zu bringen. Wären die Jugendlichen von der Wanderung nicht so geschwächt gewesen, hätten sie es vermutlich länger ausgehalten 😊 Also machten wir uns bald wieder auf den Rückweg. Auf halber Strecke begegnete uns eine Herde Lamas, welche bei vielen aus der Heimat bekannt waren. So konnte die Wanderung trotz frustrierendem Spielausgang noch zu einem guten Ende geführt werden.
Ab letzten gemeinsamen Abend lernten die Jugendlichen, wie sie nur mit Spänen und einem Feuerstein ein Lagerfeuer entzünden können. Abschließend begaben wir uns auf eine Nachtwanderung, wofür jeder eine Stirnlampe bekam. Diese wurde im Wald angekommen ausgeschaltet, um fünf Minuten lang der Stille und Dunkelheit des Waldes zu lauschen. Selbiges wünschten die Jugendlichen sich auch auf einem Berg angekommen. Hier standen wir sogar über zehn Minuten, da sie den Wind und die Stille um sich sehr genossen.


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Nach zwei erlebnisreichen Kurzurlauben können wir zufrieden sagen, dass wir den Jugendlichen trotz wenigem Schnee einige für uns typische Winteraktionen nahe bringen konnten. Wie immer haben beide Seiten sehr viel Neues daraus gelernt und wir blicken mit viel Vorfreude auf die nächsten Aktionen!
Delia Jäger
 

Bernhard Beyrle
http://kinderheim-friedberg.de


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